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Grafikarten und Dämonen

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      Grafikarten und Dämonen

      Seid mir gegrüßt meine wackeren Mitstreiter

      ...sie ist kaputt! Meine Gottverdammte Grafikkarte ist kaputt!! Und bevor ich mir auf meinem (nicht so leistungsstarken) Zweit-Pc die Weinachtswelt als Diashow ansehen möchte, habe ich aus lauter Langeweile den letzten Winkel meines Hirns erkundet, ob da irgendwo so ein Bröckchen Kreativität rumgeistert....

      .....und da war doch noch ein dunkler Fleck (bitte alle Neurologen aufatmen #metaphorisch) in dem ich tatsächlich noch etwas gefunden habe.

      Manchmal treibt mich meinTrekker-Dasein.....
      ...wenn alle Berichte gelesen, Offizieregebrieft, Missionen vollendet und Handel getrieben wurde.....sitze ich auf meiner Brücke und starre in die Weiten der Galaxie. Still
      und ruhig treibt mein Schiff durch das All und mir eröffnet sich eine Perspektive....dem was mich seid Kindesalter begleitet ein wenig
      näher zu sein. Es ist ein Ausflug in einem Wunsch.....den man(n)/frau erleben darf... den insgeheim jeder Trekkie/Trekker inne hat.

      Es packt mich dann die Reiselust...mein Finger streift über das Display des abgebildeten Rasters der Quadrantenkarte. Landurlaub!



      Eintrag in das Computerlogbuch:

      Sternzeit 91915.41

      Der Krieg mit den Voth hat selbst
      vor uns als Söldner und Händler nicht halt gemacht und seitdem es
      die vereinzelten Überfälle aus diesem "Spiegeluniversum"
      gab, ist für den Gedanken die Früchte unserer „kleinen
      Operationen“ zu genießen kein Platz gewesen. Was ist uns in den
      letzten Jahren wiederfahren? Die Feindschaft mit den Klingonen ist
      wieder entfacht und neben den ersten großen Kriegsausrufen wurden
      wir wieder von den Borg attackiert. Wochen über Wochen gelang es
      ihnen wichtige Punkte einzunehmen und uns, sowie jeder anderen
      nennenswerten Rasse in drei Quadranten. Und wieder konnte meine Crew
      und ich dieser Begebenheit nicht entgehen.
      Kaum verließ das
      Schiff den Transwarp und es ertönt:"Lower your Shields
      and.......". Der Rest ist bekannt.
      Was mich vor ein paar
      Jahren noch hatte versteinern lassen vor Angst, weckt bei mir nur
      noch ein genervtes Augenrollen. Kaum lässt sich ein verlässlicher
      Lieferant für...ich sage mal...prekäre Waren in den Regionen
      jenseits von den Feds oder den ewig Wütenden finden...und…Oh
      Wunder..."We are the Borg...!"...
      Aber das ist nur ein
      Teil, der uns dazu zwang in andere Bereiche zu wechseln und uns
      anzupassen. Wieder und wieder. Und ich gehe jetzt nicht noch auf die
      anderen kleinen Überraschungen ein, die wie eine Plage über uns
      herfielen. Und das, was mehr als alles andere den ganzen Quadranten
      veränderte….war die Zerstörung von Romulus. Seitdem ist wieder
      alles anders. Wir werden hin und her gerissen und unser elementarstes
      Grundverständnis wird immer wieder auf die Probe gestellt.

      Auch wenn ich mich immer auf meine
      treue Crew verlassen konnte und ich nur in sehr wenigen Situationen
      von dem Recht als Captain Gebrauch machen musste einen unumstößlichen
      Befehl zu erteilen, spüre ich die Müdigkeit meiner Crew ….meiner
      Familie.

      Und auch nach dieser Zeit ist der
      Glaube an unserer freien und unkonventionellen Gesellschaftsstruktur
      keinesfalls getrübt. Und jeder versieht seine Pflichten
      selbstverständlich und mit Leidenschaft…….aber ist es nicht die
      Leidenschaft, die Leiden schafft?

      Niemals würde jemand aus unserer
      Gemeinschaft je das Handtuch werfen und aufgeben. Die Überzeugung
      als große Familie zu fungieren und ein unverzichtbarer Teil dieser
      zu sein birgt eine kraftvolle Loyalität und Liebe für einander, die
      weit über „Brüderlichkeit“ hinaus geht. Und dennoch bemerke ich
      auch, das einige Mitglieder schon nahe an der Grenze der
      Selbstaufgabe angelangt sind. „Alles für das Kollektiv“….klingt
      vertraut. Aber wenigstens Haben wir den Borg voraus, das die
      Akzeptanz des Einzelnen Individuums unseren eigentliche Kern bildet.

      Die abtrünnigen Breen und Jem´Hadar,
      die keinen Sinn im „Siegen heißt Leben“ sehen, sondern eher den
      Wahlspruch für sich fanden:„Leben heißt Siegen“. Und die
      Anderen? Ob Ferengi Cardassianer, Klingone, jede einzelne Person auf
      diesem Schiff hat hier eine Zuflucht gefunden, für die es sich lohnt
      in Bewegung zu bleiben.

      Der Gedanke weiterhin von ihrer
      Einsatzbereitschaft und der damit verbundenen Erfolgen zu
      profitieren, während der Preis dafür steigt liegt mir mehr als
      fern. Man könnte uns auch, oberflächlich betrachtet, als einen
      Haufen von Deserteuren und heimatlosen Kriminellen bezeichnen, die im
      Großen und Ganzen kein nennenswertes Ziel verfolgen. Aber das was
      uns von anderen unterscheidet ist das Bewusstsein für einander
      verantwortlich zu sein.

      Seitdem ich strikt das Kolinahr als
      junger Mann abgelehnt habe, ist eine für vulkanische Verhältnisse
      enge Verbundenheit unserer Heimatwelt gegenüber quasi nicht
      vorhanden…ich habe es nie bedauert, denn es gibt so vieles in der
      Galaxie was für einen standardisierten Vulkanier verwehrt bleibt.
      Ich habe genauso viel Freude daran mir die architektonischen
      Meisterleistungen auf Cardassia-Prime anzusehen, sowie die
      sagenhaften Landschaften auf Neu Romulus, als auch nach einem
      Wortgefecht einem arroganten Andorianer auf sein Kinn zu schlagen,
      wenn mir die Argumente ausgehen. Mich lauthals in einer orionischen
      Bar zu betrinken und ein wenig Freude mit den anwesenden Dabo-Mädchen
      zu haben. Diese erzwungene vulkanische Ernsthaftigkeit und Logik
      führt einen eher an Erfahrungen vorbei. Und die Erfahrung ist der
      Dreh- und Angelpunkt um seine Handlungen weiter objektiv einschätzen
      zu können und Begebenheiten realitätstreu analysieren zu können.
      Meine „Rasse“ lebte schon immer irgendwie in einer
      Parallelrealität und war je her ein Quell für……....Langeweile

      Aber ich bemerke auch an mir, selbst an
      der Wahl meiner Worte, eine Ernsthaftigkeit die mir so langsam auf
      den Nerv geht, wenn ich mir diese menschliche Redensart erlauben
      darf…….diese Redensart erlauben darf?!.....Computer….den
      letzten Satz löschen. Ich höre mich schon an wie ein
      FED….Computer….den letzten Absatz löschen…..Computer?

      *pfff!*

      ….und weiter

      Kurz und bündig. Wir brauchen
      Landurlaub und dieser ist wohl verdient.

      Jeder von uns hat den Siriusblock schon
      seid der Ausbildung in der Akademie mehr als bereist und wer will
      schon auf Vulkan mit einer Crew von…….ich sage mal….
      „extrovertierten Persönlichkeiten“……Landurlaub machen?

      Computer…Eintrag speichern und
      schließen….Computer?






      Ich wünsche Euch auf diesem Wege ruhige und besinnliche Feiertage

      Uhura: "Es könnte eine Crew von zehntausenden von Leuten beherbergen."

      Pille: "Oder eine Crew von tausend besonders dicken Leuten."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „ReitakSuuL“ ()